In Gewerbe und Industrie zählt am Ende nicht, ob eine Maßnahme „modern“ klingt. Es zählt, ob sie Energie kostet oder spart, ob sie förder- und nachweisfähig ist und ob sie im Betrieb funktioniert. BBP Engineering übersetzt Technik, Nutzung und Regulierung in einen klaren Projektpfad, der intern durchsetzbar ist.
Direkt zum Punkt: Es gibt zwei Hauptmodule:
Für wen die Dienstleistung gedacht ist und für wen nicht

Diese Seite ist für Betriebe, bei denen Energie keine Randnotiz ist, sondern Kostenfaktor, Pflichtthema und Investitionsrisiko zugleich.
Sie sind hier richtig, wenn Sie…
… als Geschäftsführung, Werkleitung oder kaufmännische Leitung Investitionen begründen müssen und dafür belastbare Zahlen brauchen.
… als Facility Management / Technische Leitung Bestand, TGA und Betrieb zusammenhalten und keine Zeit für Theorie haben.
… als Projektleitung Sanierung/Neubau Nachweise, Planung und Umsetzung koordinieren und Schnittstellenrisiken reduzieren wollen.
… als Bestandshalter/Betreiber Förderung, GEG-Nachweise oder Energieausweise sauber aufsetzen müssen, ohne später nachzuarbeiten.
Nicht passend ist es, wenn Sie nur eine schnelle Zahl für eine Präsentation suchen und Ihnen egal ist, ob diese später prüfbar ist.
Typische Ausgangslage in Betrieben
Die zwei Hauptprodukte: Modul 1 und Modul 2
Ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 fokussiert darauf, Ihren Betrieb als Energiesystem zu durchleuchten: Wo wird Energie tatsächlich eingesetzt, welche Verbraucher treiben Kosten, welche Betriebsweisen und Lastprofile sind entscheidend und welche Maßnahmen bringen unter Ihren realen Randbedingungen die beste Wirkung, inklusive Priorisierung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit.
Die Energieberatung für Nichtwohngebäude nach DIN V 18599 fokussiert dagegen auf die belastbare energetische Bewertung des Gebäudes als Nachweis- und Planungsgrundlage: Hülle, Anlagentechnik und Nutzung werden so bewertet, dass Varianten sauber vergleichbar sind, Anforderungen (z. B. für Nachweise, Förderung und Projektentscheidungen) rechnerisch stimmen und typische Fehler durch falsche Annahmen, Systemgrenzen oder Randbedingungen vermieden werden.
Modul 1: Energieaudit nach DIN EN 16247-1

Was haben Sie davon (sofort spürbar):
Sie erhalten eine auditfähige und nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage, mit der Sie intern Maßnahmen priorisieren können, statt über Einzelideen zu diskutieren. Das Audit liefert Ihnen eine klare Struktur: Wo gehen die kWh wirklich hin, welche Hebel wirken, welche Maßnahmen passen zu Ihrem Betrieb, und welche Reihenfolge macht technisch und wirtschaftlich Sinn.
Was das in der Praxis bedeutet:
Sie reduzieren Energiekosten über Maßnahmen, die nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auf Betriebszeiten, Lastgänge und organisatorische Realität passen. Gleichzeitig erfüllen Sie Dokumentations- und Prüfanforderungen sauber, statt später unter Zeitdruck „nachzubauen“.
Ergebnis: Ein Auditbericht, der Entscheidungen ermöglicht, Maßnahmen begründet und die Umsetzung vorbereitet.
Modul 2: DIN V 18599 für Nichtwohngebäude
Wann werden das Audit oder die Energieberatung (NWG) zur Pflicht?
Die Pflicht setzt je nach Thema an unterschiedlichen Stellen ein: Für das Energieaudit (Modul 1, DIN EN 16247-1) sind grundsätzlich Nicht-KMU betroffen. Liegt Ihr durchschnittlicher Gesamtenergieverbrauch unter 7,5 GWh/Jahr, ist turnusmäßig alle vier Jahre ein Audit durchzuführen; liegt der Verbrauch bei höchstens 500.000 kWh/Jahr, kann statt des Voll-Audits die Bagatellschwelle genutzt werden (vereinfachte Feststellung/Meldung).
Für energieintensive Unternehmen greift zusätzlich das Energieeffizienzgesetz: Ab mehr als 7,5 GWh/Jahr (Durchschnitt der letzten drei Kalenderjahre) besteht die Pflicht, ein Energie- oder Umweltmanagementsystem einzurichten; ab mehr als 2,5 GWh/Jahr kommen Umsetzungspläne für wirtschaftliche Maßnahmen hinzu, und für Abwärme besteht eine Meldepflicht über die Plattform der BfEE.
Die Energieberatung Nichtwohngebäude (Modul 2, DIN V 18599) wird immer dann faktisch „Pflicht“, wenn Sie im Rahmen des GEG einen Energieausweis oder einen öffentlich-rechtlichen Nachweis benötigen, typischerweise bei Neubau, größeren Sanierungen sowie bei Verkauf oder Vermietung bestehender Gebäude (inklusive möglicher Aushangpflichten bei bestimmten Gebäuden). Die maßgeblichen Berechnungsregeln im GEG verweisen dabei zentral auf die DIN V 18599.
Modul 1: Energieaudit nach DIN EN 16247-1
Modul 2: Energieberatung Nichtwohngebäude nach DIN V 18599
Preisliste für Audit und Energieberatung für Nichtwohngebäude (NWG)
Die folgenden Honorare sind Richtwerte und gelten pro Standort / pro Gebäude. Der finale Preis hängt vor allem von Datenlage, Anzahl Zähler/Anlagen, Nutzungs-Komplexität und gewünschter Variantentiefe ab.
| Modul 1 · Energieaudit nach DIN EN 16247-1 | ||
|---|---|---|
| Audit Basis | ab 4.900 € | Auditpflicht erfüllen + klare Maßnahmen-Priorisierung |
| Audit Premium | ab 9.900 € | Zusätzlich: Umsetzungslogik, vertiefte Wirtschaftlichkeit, Entscheidungsunterlage |
| Modul 2 · Energieberatung Nichtwohngebäude nach DIN V 18599 | ||
| 18599 Basis | ab 6.500 € | Prüfbare Bewertung als Nachweis- und Planungsgrundlage |
| 18599 Premium | ab 12.900 € | Zusätzlich: Variantenvergleich (2–3 Szenarien), Schnittstellenklärung, Plausibilitätscheck |
In den Paketen typischerweise enthalten ist jeweils ein strukturierter Kick-off, mindestens ein Vor-Ort-Termin, Auswertung/Modellierung in der erforderlichen Tiefe sowie ein Abschlussgespräch mit Entscheidungsunterlage. Premium umfasst zusätzlich die Umsetzungslogik (Priorisierung/Maßnahmen-Matrix, belastbarere Wirtschaftlichkeit für Top-Maßnahmen, Vergleichbarkeit von Angeboten in definiertem Umfang).
Hinweise zur Preisdarstellung auf der Website: Alle Preise zzgl. MwSt.. Mehrere Standorte, sehr komplexe Prozesse (z. B. Druckluft, Kälte, Prozesswärme mit mehreren Erzeugern/Netzen) oder eine schwache Datenlage können den Aufwand deutlich erhöhen; dafür lohnt sich ein kurzer Scope-Check, weil er den Preis verlässlich macht.
So läuft die Zusammenarbeit ab
Kernversprechen in Klartext
Audit (DIN 16247-1): Sie wissen, wo Energie und Geld verloren gehen und welche Maßnahmen Sie in welcher Reihenfolge angehen sollten.
Nichtwohngebäude (DIN V 18599): Sie vermeiden teure Fehlannahmen und bekommen eine Bewertung, die Nachweise trägt und Planungsentscheidungen absichert.
Für wen das passt (und für wen nicht)
Passt, wenn Sie:
- Ihre Anlagen langfristig werthaltig und bezahlbar betreiben wollen
- einen Plan brauchen, der baulich und finanziell funktioniert
- Förderung nutzen wollen, ohne im Chaos zu versinken
Passt nicht, wenn Sie:
- nur „einen Zettel für die Förderung“ suchen
- jede Position auf 100 € kaputtdiskutieren wollen
- eigentlich nur eine schnelle Bestätigung möchten, egal ob sinnvoll oder nicht
Kurz über BBP Engineering
Wir kombinieren Planung, Baupraxis, Energieberatung und Projektlogik in einem Ansatz.
Unser Prinzip: Beginne mit dem Ende im Kopf.
Heißt: Wir denken die Sanierung rückwärts vom Zielbild – und machen sie dadurch vorwärts beherrschbar.


Meine Haltung zur Energieberatung.
Für mich gilt bei Energieaudit (DIN EN 16247-1) und NWG-Energieberatung (DIN V 18599): Ehrlichkeit vor Umsatz. Ich empfehle nur Maßnahmen, die zu Betrieb, Gebäude, Budget und Ziel passen, und liefere keine Berichte zum Abheften, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage mit Prioritäten, nachvollziehbaren Annahmen und einer Logik, die Angebote vergleichbar macht und Förderfähigkeit nicht durch Fehler verspielt. Wer nur einen schnellen Stempel sucht, ist hier falsch. Nebenbei: Ich bilde Energieberater an der Handwerkskammer München aus, Methodik und Prüfbarkeit sind also nicht Deko, sondern Standard.
Gründer von BBP Engineering

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