🧠 FAQ: Hydraulischer Abgleich – Fragen & Antworten von BBP Engineering
1. Was ist ein hydraulischer Abgleich?
Ein hydraulischer Abgleich ist die präzise Einstellung der Heizungsanlage, damit jeder Heizkörper die passende Menge Heizwasser erhält.
So werden alle Räume gleichmäßig warm, während Energieverbrauch und Heizkosten deutlich sinken.
2. Warum ist der hydraulische Abgleich wichtig?
Ohne Abgleich arbeitet die Heizung ineffizient: Nahe Heizkörper werden zu heiß, entfernte bleiben kalt.
Ein hydraulischer Abgleich sorgt für gleichmäßige Wärme, weniger Energieverbrauch, geringere CO₂-Emissionen und mehr Komfort.
3. Ist ein hydraulischer Abgleich Pflicht?
Ja – für viele Gebäude. Nach EnSimiMaV und GEG 2024 (§60b/§60c)
ist der hydraulische Abgleich bei Mehrfamilienhäusern ab sechs Wohneinheiten verpflichtend.
Für kleinere Gebäude bleibt er freiwillig, aber stark förderfähig.
4. Wie funktioniert der hydraulische Abgleich technisch?
Der Fachingenieur berechnet zunächst die Heizlast jedes Raumes (nach DIN EN 12831),
ermittelt die optimalen Volumenströme und stellt die Thermostat- und Strangventile exakt ein.
So erhält jeder Heizkörper die richtige Wassermenge.
5. Wie lange dauert ein hydraulischer Abgleich?
In Einfamilienhäusern dauert der Abgleich meist einen Arbeitstag,
in größeren Mehrfamilienhäusern zwei bis vier Tage – abhängig von der Anlagengröße, Anzahl der Heizkörper und der Dokumentationstiefe.
6. Was kostet ein hydraulischer Abgleich?
Die Kosten liegen bei etwa 900 bis 1.200 € im Einfamilienhaus und
3.500 bis 5.000 € bei Mehrfamilienhäusern.
Dank BAFA- bzw. BEG-Förderung sind Zuschüsse bis zu 25 % möglich,
wodurch sich die Maßnahme schnell amortisiert.
7. Welche Förderung gibt es für den hydraulischen Abgleich?
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) erhalten Eigentümer
15 % Zuschuss. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)
erhöht sich die Förderung auf 20–25 %.
BBP Engineering übernimmt auf Wunsch die komplette Antragstellung.
8. Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und Verfahren B?
Verfahren A: Näherungsverfahren, nur bei kleinen Anlagen mit bis zu 500 m² Heizfläche zulässig.
Verfahren B: Präzises Berechnungsverfahren nach DIN EN 12831, Pflicht für größere Gebäude, förderfähig und rechtssicher – Standard bei BBP Engineering.
9. Was passiert, wenn kein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird?
Ohne Nachweis drohen laut §108 GEG Bußgelder bis zu 50.000 €.
Zudem kann die BAFA-Förderung für Heizungsoptimierungen oder Wärmepumpen verfallen,
wenn der Abgleich nicht belegt ist.
10. Wie viel Energie kann ich durch einen hydraulischen Abgleich sparen?
Durch den Abgleich sinkt der Heizenergieverbrauch um bis zu 15 %,
was jährlich 200–600 € Energiekosten spart – je nach Gebäudegröße und Heizsystem.
Gleichzeitig wird der CO₂-Ausstoß spürbar reduziert.
11. Welche Gebäude profitieren besonders?
Besonders lohnenswert ist der Abgleich bei unsanierten Altbauten,
Mehrfamilienhäusern mit ungleichmäßigem Heizverhalten und
Objekten mit zentraler Gas- oder Ölheizung.
Aber auch Neubauten profitieren durch effizientere Regelung und Komfortgewinn.
12. Kann ich den hydraulischen Abgleich selbst durchführen?
Nein. Ein hydraulischer Abgleich darf nur von qualifizierten Energieberatern oder SHK-Fachbetrieben
mit zugelassener Software nach DIN EN 12831 durchgeführt und dokumentiert werden.
Eigenversuche sind weder förderfähig noch rechtsgültig.
13. Welche Unterlagen erhalte ich nach dem Abgleich?
Sie erhalten eine vollständige Dokumentation mit Prüfprotokoll, Heizlastberechnung,
Einstellwerten, Pumpendaten und Abgleichsbestätigung nach Verfahren B.
Dieses Dokument dient als Förder- und Gesetzesnachweis.
14. Ist der hydraulische Abgleich auch für Wärmepumpen sinnvoll?
Ja. Eine korrekt abgeglichene Heizungsanlage verbessert die Effizienz von Wärmepumpen,
reduziert die Vorlauftemperatur und steigert die Jahresarbeitszahl – ein Muss für nachhaltige Heizsysteme.
15. Wo führt BBP Engineering hydraulische Abgleiche durch?
Unser Team ist aktiv in München, Augsburg, Ulm, Stuttgart, Heilbronn, Würzburg und Frankfurt am Main
sowie den umliegenden Regionen. Damit decken wir Süd- und Mitteldeutschland zuverlässig ab – von Bayern bis Hessen.
🧩 Bonusfragen
16. Wie oft sollte ein hydraulischer Abgleich wiederholt werden?
Nur bei größeren Umbauten, Heizungsmodernisierungen oder Dämmmaßnahmen – also etwa alle 10–15 Jahre.
17. Welche Norm gilt für den hydraulischen Abgleich?
Maßgeblich sind DIN EN 12831 (Heizlastberechnung) und DIN EN 14336 (Inbetriebnahme und Funktionsprüfung).
18. Ist ein hydraulischer Abgleich förderfähig bei Fernwärme?
Ja, wenn die Wärmeverteilung im Haus optimiert wird, sind Ventiltausch, Pumpenanpassung und Abgleich förderfähig.
19. Welche Rolle spielt die EnSimiMaV-Verordnung?
Sie verpflichtet Betreiber zentraler Heizungen in Mehrfamilienhäusern zur Prüfung, Optimierung und hydraulischem Abgleich
bis spätestens 30. September 2024.
20. Wie buche ich einen Termin für den hydraulischen Abgleich?
Ganz einfach: Nutzen Sie das kostenlose Erstgespräch über unser Online-Formular oder rufen Sie uns direkt an.
Ein zertifizierter Fachingenieur von BBP Engineering meldet sich innerhalb von 24 Stunden.
Fazit
Der hydraulische Abgleich ist kein Nice-to-have mehr – er ist
Pflicht, Investition und Förderchance zugleich.
Er reduziert Energieverbrauch, schützt Ihre Heiztechnik und sorgt für ein behagliches Raumklima.
Mit BBP Engineering haben Sie einen Partner, der
technische Expertise mit förderfähiger Umsetzung und rechtssicherer Dokumentation
verbindet – von München bis Frankfurt.
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Ihr Weg zu einer effizienten, gesetzeskonformen Heizung beginnt mit dem hydraulischen Abgleich.